Biologie als Beitrag zur MINT-Bildung: Klimawandel verstehen, experimentell erforschen und Lösungen entwickeln
Im Rahmen der Bio-Talentstunden unserer Schule werden aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen genutzt, um Schülerinnen und Schüler an naturwissenschaftliches Denken und Arbeiten heranzuführen.
Die Beschäftigung mit diesen Fragestellungen kann Jugendliche auch zu eigenen Forschungsprojekten motivieren. Ein Beispiel dafür ist ein Projekt aus dem Regionalwettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ am 20. Februar 2026 in Marl. Seite Jugend forscht
Matteo aus der 10C, hier im Bild, entwickelte in den Talentstunden von Herrn Jelak aus der Auseinandersetzung mit Algen und dem Kohlenstoffkreislauf das Projekt in der Jahrgangsstufe neun „AlgErde“. Ziel war es, durch Züchtung und Gewinnung von Grünalgen Möglichkeiten zu untersuchen, CO₂ aus der Atmosphäre zu entnehmen. Die gewonnene Biomasse sollte anschließend in Edelstahlzylindern gespeichert werden, um Kohlenstoff langfristig zu binden.
Der Schüler führte zahlreiche experimentelle Versuche zur Kultivierung von Algen durch, variierte Wachstumsbedingungen und dokumentierte die Ergebnisse systematisch. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Schüler naturwissenschaftliche Fragestellungen eigenständig entwickeln, experimentell bearbeiten und ihre Ergebnisse wissenschaftlich darstellen können.
Beitrag zur MINT-freundlichen Schule
Die Behandlung solcher Themen im Biologieunterricht stärkt zentrale Ziele der MINT-Bildung:
- Förderung wissenschaftlicher Denk- und Arbeitsweisen,
- Verbindung von Biologie mit Chemie, Physik und Technik,
- Einbindung aktueller gesellschaftlicher Fragestellungen wie Klimawandel und nachhaltige Ressourcennutzung,
- Förderung von Schülerforschung und Wettbewerbsteilnahmen,
- Training der fachlichen Schriftlichkeit und Präsentationskompetenz.
Damit trägt der Biologieunterricht dazu bei, Neugier, Problemlösefähigkeit und Freude an naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu entwickeln und langfristig Interesse an MINT-Berufen zu stärken.

















